Es fühlt sich an, als wäre es gestern gewesen, als ich nervös zum ersten Mal den Campus des SAE Institutes in Hamburg betrat. Mein erstes Semester neigt sich dem Ende zu. Die Zeit verging wie im Flug, vollgepackt mit spannenden Erfahrungen und neuen Erkenntnissen.
Bei meinem Rückblick habe ich festgestellt, was ich das letzte halbe Jahr so gelernt und auch geleistet habe, in jeglicher Hinsicht. Eine der ersten wichtigen Lektionen war, dass ein gutes Zeitmanagement allein nicht ausreicht. In der Theorie war das Studium mit viel Organisation um Job und vor allem um meine Kinder herum möglich, in der Praxis wurde ich vom Gegenteil regelrecht überrumpelt. Die ersten Wochen ging so ziemlich alles schief, was schief gehen konnte. Trotzdem habe ich für jedes Problem, für jeden noch so großen Stein in meinem Weg, eine Lösung gefunden. Wie die alle aussahen, kann ich jetzt nicht einmal mehr sagen.
Ein weiterer Aspekt, den ich vor Studienbeginn vollkommen übersehen hatte, war mein eigener Anspruch. Mein Ziel ist es, wirklich gut und professionell meiner Arbeit nachgehen zu können. Das bedeutet: üben, üben, üben… Oft verliere ich mich komplett in meiner Welt, da in meinem Kopf immer mehr Ideen entstehen, die ich dann auch sofort umsetzen möchte. Ich vergesse einfach komplett die Zeit.
Einer meiner Schlüsselmomente war die Bedeutung des Lichts kennen zu lernen. Licht ist nicht nur eine Quelle, die die Szene erhellt, sondern es kann auch Emotionen und Stimmungen vermitteln. Durch Experimente mit verschiedenen Lichtquellen und -techniken habe ich gelernt, wie ich Licht effektiv einsetzen kann, um meine Bilder zum Leben zu erwecken. Zudem habe ich mir stundenlang Tutorials von Fotografen angeschaut, um auch noch mal andere Blickwinkel und wertvolle Tipps mitzunehmen. Ein für mein Empfinden sehr gelungenes Tutorial zu dem Thema Lichtsetzung findest Du hier:
Ich habe die Kunst und auch den Einfluss von Photographic Storytellings entdeckt. Fotografie ist nicht nur das einfache Festhalten eines Moments, sondern die Kunst, eine Geschichte zu erzählen. Durch die bewusste Auswahl von Motiven, Perspektiven und Bildkompositionen habe ich gelernt, wie ich meine Bilder dazu nutzen kann eine Geschichten zu erzählen und Emotionen beim Betrachter zu wecken. Jedes Bild wird zu einer Erzählung, die eine Verbindung zwischen dem Betrachter und dem Geschehen herstellt.
All das hört allerdings nicht mit dem Klicken des Auslösers auf. Die Bildbearbeitung ist ein entscheidender Schritt, um das Bild zum Leben zu erwecken. Durch den Einsatz von Software wie Adobe Photoshop und Lightroom habe ich gelernt, wie ich meine Bilder optimiere und retuschiere, um sie noch ansprechender zu machen.
Die ganze Technik hinter allem war ein weiterer Schwerpunkt meines Semesters. Von der Bedienung meiner Kamera bis hin zur Auswahl der richtigen Objektive habe ich eine solide Grundlage in der technischen Seite der Fotografie gelegt. Ich habe gelernt, wie ich Belichtungszeit, Blende und ISO-Einstellungen anpasse, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.
Die letzten Wochen habe ich mich damit beschäftigt mir eine eigene Homepage zu erstellen, um damit mein eigenes Online-Portfolio zu gestalten. Die Fähigkeit das mit dem Content-Management-System WordPress zu erstellen und zu verwalten, hat mir neue Möglichkeiten und Perspektiven eröffnet. Ich bin in der Lage meine Arbeit zu präsentieren und mein Publikum zu erreichen. Übrigens: Genau auf dieser Plattform hast du diesen Blogbeitrag gefunden. Schau dich gern mal etwas genauer um und schreib mir in die Kommentare, wie du meine Homepage vom Design und Funktionalität findest.
Abschließend kann ich sagen, dass ich trotz den tagtäglichen Herausforderungen diesen Schritt in keiner Weise bereue. Im Gegenteil, ich bin voller Vorfreude auf das nächste Semester und die neuen Projekte, die auf mich warten. Ich möchte weiter wachsen und lernen. Das erste Semester war nur der Anfang und ich kann es kaum erwarten, zu sehen, wohin mich diese Reise noch führen wird.

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